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erstellt am: 25.07.2014 |von: Markus Unkhoff |Kategorie(n): Suchmaschinenoptimierung


Google Autorenbilder

Wenn es um die professionelle Suchmschinenoptimierung geht, werden wir vor allem mit den Optimierungen am Thema konfrontiert. Wer sein Ranking verbessern will, findet nahezu täglich neue Möglichkeiten, welche im Netz publiziert werden. Dabei jagt eine Strategie die nächste und jedes SEO Thema ist besser als sein Vorreiter, welcher vor drei Tagen noch aktuell war und inzwischen überholt ist. So zum Beispiel mit den Google Autorenbilder, welche kürzlich verstorben sind und eine Schweigeminute an dieser Stelle angemessen wäre.

Google Autorenbilder – Ein kurzes Vergnügen

Haben wir uns doch in der ersten Hälfte des Jahres 2014 daran gewöhnt, dass uns die freundlichen Google Autorenbilder in den Suchergebnissen entgegenlächeln, so müssen wir uns auch schon wieder von ihnen verabschieden. Doch anstatt in tiefe Trauer zu verfallen, sollten wir uns eher fragen, was genau diese Bildchen überhaupt aussagen sollten. Wer nicht mit einer seriösen Ausstrahlung punkten konnte, dem stand mit Authorship jede Menge Kompensations-Potenzial zur Verfügung, welches sich unterstützend auf das Profilieren auswirkte. Dieses Potenzial umfasste beispielsweise die Anzahl der Google-Plus-Kreise des Textverfassers. 64.354 Kontakte. Nicht schlecht, oder? Mit diesem Popularitätsindikator kamen wir nicht umher, Hochstaplerei zu unterstellen. Das ganze Projekt rückte damit in die indirekte Kritik, welche sich eher durch Zweifel äußerte und nicht lautstark kommuniziert wurde. So kamen Fragen auf, ob es sich bei den Google Autorenbilder nicht um eine Geisterstadt oder sogar um ein bereits gescheitertes Projekt handelt. Es erweckte den Anschein, als würden lediglich die Spekulationen rund um die Avatar-Ansammlung das Projekt am Leben erhalten.

Es geht auch ohne Google Autorenbilder

Doch welche Folgen hat der Verlust der Google Autorenbildchen eigentlich? Kaum haben sich die Kunden an den Authorship gewöhnt und ihre Optimierungen danach ausgerichtet, wurde die Idee schon wieder abgesägt und es stellte sich unweigerlich die Frage, wie der Sympathie-Faktor einer einzelnen Person künftig aufrecht erhalten werden soll. Nutzer stellen sich die Frage, ob die Leute überhaupt noch Sympathie entwickeln können, wenn sie den Namen nicht mehr mit einem Gesicht verbinden können. Die ausbleibende Antwort führt unweigerlich zum nächsten Gedankenschritt, welcher die Frage aufwirft, ob der Autorenname von nun an eine bestimmte Länge oder eine bestimmte Anzahl an Vokalen aufweisen soll. Schließlich stehen in Bezug auf den Namen nicht mehr allzu viele Optimierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wer sich an dieser Stelle fragt, wie die Click-Through-Rate ab sofort möglichst hoch gehalten wird, dem möge geraten sein, dass es vor einigen Monaten ohne Authorship auch möglich war. Man müsse sich nur zurückerinnern und „alten“ Optimierungsaktionen hervorkramen und reaktivieren, oder? Falsch! Was damals war, ist heute nicht mehr aktuell. Zumindest wird dieser Eindruck vermittelt, wenn wir uns mit sinkenden Click-Through-Rates konfrontieren müssen, nur weil diese angekündigt werden. Nicht nur, dass die organische CTR sinken wird, auch die Ads werden ab sofort die Welt regieren. Oder so ähnlich?!

Jeder Verlust hat auch seine Befürworter

Kaum zu glauben, aber an dieser Stelle werden auch andere Stimmen laut, welche tatsächlich das oben erwähnte Motto: „Back to the Basics“ anstreben. Wer hätte das gedacht? Da gibt es doch wirklich noch Menschen, welche ambitioniert sind sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wer dazu noch nicht in der Lage ist und sich ein SEO-Leben ohne Avatar nicht vorstellen kann, der lässt sich eventuell mit einem trivialen Beispiel überzeugen: Der Lebenslauf hat die Eliminierung des Bewerbungsfotos auch „überlebt“. Vermutlich aus einem ganz einfachen Grund, welcher sich darauf bezieht, dass der potenzielle neue Arbeitgeber sich ausschließlich auf die Fähigkeiten des Bewerbers konzentriert und sich dabei nicht von optischen Merkmalen beeinflussen lässt. Soll heißen: Mitarbeiter werden künftig nach ihrem Können eingestellt. Das Aussehen ist sekundär zu betrachten, da es im Berufsleben darum geht, die ausgewählte Tätigkeit möglichst professionell auszuüben. Wie sich dieses Beispiel auf die fehlenden – möglicherweise ablenkenden und vielleicht sogar sexistischen – Bilder projizieren lässt, muss an dieser Stelle wohl nicht näher erklärt werden. Stattdessen ein einfacher aber ernst gemeinter Hinweis: Ein Text auf der eigenen Webseite ist immer nur so gut, wie die eingebettete Aussage. Und vermutlich gibt es kaum eine seriöse Botschaft, welche sich mit einem bezaubernden Lächeln besser transportieren lässt. Denn der gemeine Google-Nutzer sucht via Keyword noch immer nach Textinhalten und nicht nach Fotos.

 

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