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erstellt am: 02.06.2014 | von: Markus Unkhoff | Kategorie(n): Suchmaschinenoptimierung


Panda Update 4.1

Das Update Google Panda wurde erstmalig im Februar 2011 veröffentlicht und veränderte die Algorithmen der Suchmaschine. Ziel war es, vor allem höherwertigen Content besser in den Ergebnislisten zu werten. Wer bei Google Begriffe recherchiert, sollte Inhalte finden, die wirklich weiterhelfen. Regelmäßig kamen neue Aktualisierungen hinzu. Seit dem 21. Mai ist das Panda Update 4.0 aktiv und in den Indexierungsprozess übernommen.

Panda Update 4.0 drängt minderwertigen Content zurück

Um Content-Farmen in den Ergebnislisten der Suche abzuwerten, brachte Google 2011 erstmals einen veränderten Suchalgorithmus heraus, der als Google Panda bekannt ist. Von den Veränderungen waren vor allem Webpages betroffen, die kurze, meist oberflächlich gehaltene Texte zu verschiedenen Themen veröffentlichten. Solche Domains generieren Umsatz mit Online-Werbeanzeigen, bieten Nutzern aber in vielen Fällen nicht die gesuchten Inhalte, sondern nur simplen, wenig tiefergehenden Content.

Wie Google minderwertige Inhalte erkennt

Zur Abwertung führen seit Panda Inhalte, die sich mit anderem Online-Content doppeln, kaum qualitative Backlinks besitzen oder bei denen Keywords unnatürlich häufig in den Texten vorkommen. Erkannt werden diese Merkmale durch einen Filter, der auf den Index der Suchmaschine angewendet wird und Webseiten mit schlechter Qualität im Ranking herabsetzt. Betroffen waren etwa 9% aller Suchanfragen. Google misst zudem die Verweildauer der Nutzer bei den aufgerufenen Webpages. Eine hohe Absprungrate (Bounce Rate), die auf Unzufriedenheit mit dem Suchergebnis schließen lässt, wurde als negativ gewertet und führte zur Abstufung der Treffer. Als Webmaster einer betroffenen Domain erleben Sie einen signifikanten Absturz der Seitenaufrufe und einen steigen Abwärtstrend. Diesem können Sie (wenn auch schwer) entgegenwirken, indem Sie höherwertige Inhalte in die Seite einbauen, Unique Content verwenden, der so online noch nicht vorhanden ist und den Anteil von nicht themenrelevanter Werbung reduzieren. Es lohnt sich, die Domain als Ganzes zu betrachten und gerade die Unterseiten zu optimieren, die nach der Panda-Veröffentlichung deutlich seltener aufgerufen werden.

Das Panda Update 4.0 bewertet genauer

Das Google Panda Update 4.0 nutzt verbesserte Techniken, um diesen minderwertigen Content zu erkennen. Hierunter verbirgt sich ein eigenständiger, neuer Filter-Algorithmus, der auch Basis für die Weiterentwicklung der Indexierung von Webpages sein soll. Gewinner des Updates sind Seiten mit langen, redaktionellen Texten. Ebenso profitieren einige Aggregatoren, etwa Preisvergleichsportale, die zuvor von Panda abgewertet wurden. Verlierer des Updates 4.0 sind Pages mit wenig eigenem Content, die vorwiegend externe Quellen verlinkt haben. Durch das Update 4.0 geht Google behutsamer mit Domains um und unterscheidet in Portale mit wenig vs. viel eigenen, selbst-generierten Inhalten. Einige große Online-Verkaufsportale, Schnäppchen- und Wetterseiten wurden dadurch zurückgedrängt. Parallel baute Google auch den Payday-Loan-Algorithmus in die Treffer-Generierung ein. Dieser soll dazu dienen, spamlastige Bereiche aus der Suchergebnisliste auszuschließen. Wenn Sie viele externe Seiten verlinken oder deren Inhalte teilweise übernehmen, dann achten Sie darauf, nicht nur zu aggregieren, sondern eigene redaktionelle Inhalte einzubauen, die über die Verlinkungen hinausgehenden Content bieten.

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